Einbruchschutzfolien: Glas sichern, ohne Fenster zu tauschen.
Transparente Sicherheitsfolien nach EN 356 für Schaufenster, Büros, Praxen und öffentliche Gebäude. Nachgerüstet auf Ihre vorhandene Verglasung, im laufenden Betrieb, mit Prüfnachweis je Bauteil.
Ohne Baustelle.
Montage bei laufendem Betrieb. Keine Mieterauszüge.
Ohne Abriss.
Bestandssubstanz bleibt. Kein Entsorgungsvolumen.
Ohne Betriebsunterbrechung.
Nachts, am Wochenende, in Etappen — wie es Ihr Betrieb zulässt.
Einbruchschutz ist ein Zeitgewinn.
Ein Einbrecher wählt den schnellsten Weg ins Objekt, und das ist im Erdgeschoss häufig die Glasscheibe. Eine Einbruchschutzfolie verhindert nicht, dass das Glas bricht. Sie verhindert, dass nach dem ersten Schlag ein Loch entsteht, durch das man greifen oder steigen kann. Die Scheibe bleibt im Verbund, jeder weitere Schlag kostet Zeit und macht Lärm.
Was die Folie leistet
Mehrlagige Polyesterfolie mit starkem Acrylklebstoff, vollflächig auf der Raumseite verklebt. Bricht die Scheibe, halten Folie und Klebstoff die Scherben zusammen. Der schnelle Durchgriff wird verhindert.
Was sie nicht leistet
Die Folie macht aus einem Standardfenster kein einbruchhemmendes Fenster. Rahmen, Beschläge und Verriegelung bleiben, was sie sind. Wer hebelt statt schlägt, umgeht die Scheibe.
Wofür sie die richtige Wahl ist
Wenn die Glasfläche die Schwachstelle ist, ein Glastausch zu teuer oder baulich heikel wäre und der Betrieb weiterlaufen muss. Typisch: Schaufenster, Eingangsfronten, Erdgeschossbüros, Oberlichter.
Was die Schutzklassen bedeuten und welche Folie erreicht.
EN 356 prüft Verglasungen auf ihren Widerstand gegen manuellen Angriff. Geprüft wird immer das System aus Glas und Folie, nicht die Folie allein. Deshalb ist die ehrliche Antwort auf die Frage nach der Schutzklasse: Es kommt auf Ihr Glas an.
P1A bis P5A: Kugelfallprüfung
P2A mit Folie: nachgewiesen
P4A und höher: nur im geprüften System
P6B bis P8B: Axtprüfung, kein Folien-Terrain
Welche Klasse zu welchem Objekt passt, mit Entscheidungsmatrix nach Gefährdungsbild, behandelt der Ratgeber EN 356: Schutzklassen und Objektwahl.
EN 356, RC-Fenster und Versicherung: drei verschiedene Fragen.
In Gesprächen mit Versicherern, Sachverständigen und Errichtern werden die Begriffe oft vermischt. Bevor Sie eine Folierung beauftragen, sollten Sie wissen, welche Frage Ihr Objekt tatsächlich beantworten muss.
EN 356: Wie widersteht die Verglasung einem Angriff?
DIN EN 1627: Wie widersteht das ganze Fenster?
Versicherung: Was verlangt Ihre Police?
Beratung durch die Polizei
Worauf es bei der Ausführung ankommt.
Die Schutzwirkung entsteht nicht im Datenblatt, sondern bei der Montage. Vier Punkte entscheiden, ob die Folie im Ernstfall hält, was das Prüfzeugnis verspricht.
Glasaufbau prüfen
Einfachglas, Isolierglas, Wärmeschutzbeschichtung, getöntes oder vorgespanntes Glas: Die Hersteller geben je Glasart vor, welche Folie zulässig ist. Wir nehmen den Aufbau jeder Scheibe auf, um Thermobruch auszuschließen.
Vollflächig bis zur Kante
Die Folie wird so dicht wie möglich an die Glasleiste geführt. Ein breiter Randspalt ist die Stelle, an der eine gebrochene Scheibe zuerst nachgibt.
Rahmenanbindung bei erhöhtem Risiko
Bei hohen Anforderungen kann die Folie zusätzlich mit dem Rahmen verbunden werden, etwa über Randverklebung oder Profilsysteme. Ob das bei Ihrem Rahmen möglich ist, prüfen wir vor Ort.
Dokumentation je Bauteil
Sie erhalten eine Aufstellung, welche Folie auf welcher Scheibe verbaut ist, mit den zugehörigen Herstellernachweisen. Diese Unterlage brauchen Sie gegenüber Versicherer und Sachverständigem.
Wo Einbruchschutzfolie im Gewerbe sinnvoll ist.
Die richtige Lösung ergibt sich aus Lage, Tätertyp und den Vorgaben Ihres Versicherers. Diese Objektgruppen decken die meisten Anfragen ab.
Einzelhandel & Apotheken
Große Schaufenster und Eingangsfronten im Erdgeschoss. P2A-Folie sichert die Glasfläche gegen den schnellen Einbruch. Verlangt die Police eine höhere Klasse, besprechen wir geprüfte Systeme oder den Glastausch ehrlich als Alternative.
Büros, Praxen & Kanzleien
Erdgeschossfenster, Glastüren und Oberlichter. Oft in Kombination mit Sonnen- oder Sichtschutz auf derselben Scheibe, damit Sicherheit nicht auf Kosten von Raumklima oder Diskretion geht.
Schulen, Kitas & öffentliche Gebäude
Hier zählt neben dem Einbruch auch der Vandalismus und der Schutz vor Verletzungen bei Glasbruch. Sicherheitsfolie verbindet beides mit dem Splitterschutz in einem Arbeitsgang.
Wohnanlagen & WEG
Erdgeschosswohnungen, Treppenhausverglasungen und Kellerfenster. Für Verwalter und Eigentümergemeinschaften eine Nachrüstung ohne Fenstertausch und ohne Eingriff in die Fassade.
Soll dieselbe Scheibe vor allem Personen vor Glasbruch schützen, ist der Splitterschutz nach DIN EN 12600 die passende Norm. Für Glasflächen, die zusätzlich Blicke abhalten sollen, kombinieren wir mit Sichtschutzfolie, gegen Hitze mit Sonnenschutzfolie. 3M bietet dafür Kombinationsfolien, die Sonnenschutz und Sicherheitsfunktion in einer Lage verbinden.
Was eine Einbruchschutzfolierung kostet.
Der Preis richtet sich nach der Fläche, der Folienstärke, der Zahl und Größe der Scheiben und der Frage, ob eine Rahmenanbindung nötig ist. Viele kleine Scheiben sind je Quadratmeter aufwendiger als wenige große.
Fläche & Zuschnitt
Große, gut zugängliche Schaufenster lassen sich effizient folieren. Sprossenfenster und viele Einzelscheiben erhöhen den Aufwand.
Folie & Anbindung
Die Folienstärke folgt aus dem Schutzziel. Eine zusätzliche Rahmenanbindung kommt nur dort hinzu, wo das Risiko sie rechtfertigt.
Festpreis nach Aufmaß
Nach dem Vor-Ort-Termin erhalten Sie einen verbindlichen Festpreis, einschließlich einer gegebenenfalls nötigen Hubarbeitsbühne.
Zum Vergleich: Der Austausch gegen angriffhemmendes Verbundsicherheitsglas bedeutet neue Scheiben, oft angepasste Rahmen und eine Baustelle im laufenden Betrieb. Die Folierung bleibt die wirtschaftliche Lösung, wenn die Glasfläche die Schwachstelle ist und die geforderte Klasse mit Folie erreichbar ist.
Vier Schritte, ein Ansprechpartner.
Anfrage & Ersteinschätzung
Sie schildern Ihr Objekt und, falls vorhanden, die Vorgabe Ihres Versicherers. Sie erhalten eine erste Einschätzung mit grober Kostenspanne.
Vor-Ort-Termin
Innerhalb weniger Tage am Objekt. Wir nehmen den Glasaufbau jeder Scheibe auf und prüfen Rahmen und Zugänglichkeit.
Konzept & Festpreis
Folienauswahl je Scheibe, nachgewiesene Klasse, Montageablauf und verbindlicher Festpreis.
Montage im Betrieb
Feste Teams arbeiten in Etappen, abgestimmt auf Ihre Öffnungszeiten. Danach erhalten Sie die Dokumentation je Bauteil.
Was am häufigsten gefragt wird.
Welche Schutzklasse erreicht eine Einbruchschutzfolie?
Ist die Folie sichtbar?
Funktioniert das auf Isolierglas?
Erkennt meine Versicherung die Folierung an?
Ersetzt die Folie ein einbruchhemmendes Fenster?
Lässt sich Einbruchschutz mit Sonnenschutz kombinieren?
Wie lange hält die Folie?
Kann die Folie wieder entfernt werden?
Machen wir
Ihre Fenster sicher.
Wir kommen vor Ort, nehmen den Glasaufbau auf und sagen Ihnen offen, welche Klasse mit Folie erreichbar ist.
Ihre Eingaben aus dem Rechner werden mit der Anfrage übermittelt.