Funktionsfolien · Sicht- & Sonnenschutz

Sonnen­schutz­folien: Raumtemperatur um bis zu 6 °C senken.

Hochleistungs-Sonnenschutzfolien von 3M Prestige blockieren bis zu 97 % der Infrarotstrahlung, ohne das Fenster dunkel zu machen. Für Büros, Hotels, Praxen und Glasfassaden.

Mitarbeiter arbeitet am Schreibtisch ohne Blendlicht, Sonne draußen

Ohne Baustelle.

Montage bei laufendem Betrieb. Keine Mieterauszüge.

Ohne Abriss.

Bestandssubstanz bleibt. Kein Entsorgungsvolumen.

Ohne Betriebsunterbrechung.

Nachts, am Wochenende, in Etappen — wie es Ihr Betrieb zulässt.

Wirkung in Kennzahlen
–6 °C
niedrigere Raumtemperatur im Sommerbetrieb
97 %
IR-Strahlung werden reflektiert (3M Prestige 70)
99,9 %
UV-Schutz für Inventar, Möbel, Textilien
–25 %
Kühllastminderung pro Saison
Funktionsprinzip

Wärme bleibt draußen, Licht bleibt drinnen.

Moderne Hochleistungs-Sonnenschutzfolien filtern die infrarote Strahlung selektiv heraus. Das sichtbare Licht passiert das Fenster fast ungehindert. Die Folge: weniger Hitzeeintrag in den Raum, weniger Kühllast, gleiche Sicht nach draußen.

Materialvarianten

Zwei Foliensysteme, klare Einsatzbereiche.

3M Prestige: Premium, architektonisch neutral

Multi-Layer-Nanotechnologie. Kein Metall, keine Spiegelwirkung. Erhält die Klarsichtigkeit der Fassade. Lichtdurchlass 40–70 %, IR-Reflexion bis 97 %, UV-Schutz 99,9 %, 10 Jahre Herstellergarantie. Ideal, wenn Architektur sichtbar bleiben soll.

Lamellenstruktur-Folien: Spezial-Blendschutz

Eingebaute Lamellenstruktur lenkt Licht nach unten ab. Bildschirmarbeitsplatztauglich, blendfrei aus seitlichen Winkeln, kombinierbar mit UV-Filter. Perfekt gegen direkte Blendung in Büros, Callcentern, Ordinationen.

One-Pager Sonnenschutzfolien herunterladen (PDF)

Einsatzbereiche

Wo Sonnenschutzfolie im Gewerbe den größten Effekt bringt.

Am stärksten wirkt eine Sonnenschutzfolie auf großen, süd- oder westexponierten Glasflächen, die sich im Tagesverlauf aufheizen. Genau dort, wo Nutzung und Hitzeeintrag zusammenfallen, rechnet sie sich am schnellsten.

Büros & Konferenzräume

Süd- und Westfassaden, Glasfronten in Besprechungsräumen: weniger Blendung am Bildschirm, stabilere Raumtemperatur, weniger Klagen über Zugluft aus der Klimaanlage.

Hotels, Praxen, Gastronomie

Lobbys, Wartebereiche und Restaurants mit großen Glasflächen bleiben einladend kühl, ohne dass Sie die Aussicht oder das Tageslicht opfern.

Einzelhandel & Schaufenster

Süd- und Westlagen schützen Auslage und Ware vor Hitze und Ausbleichen — kombinierbar mit UV-Schutz für Textil, Leder und Feinkost.

Glas & Wirtschaftlichkeit

Was über Wirkung und Kosten entscheidet.

Drei Faktoren bestimmen, welche Folie auf Ihr Objekt gehört: der Aufbau der Verglasung, die Himmelsrichtung und das Ziel — Hitzeschutz, Blendschutz oder beides.

g-Wert statt Bauchgefühl

Der g-Wert (Gesamtenergiedurchlassgrad) gibt an, wie viel Sonnenenergie durch die Scheibe gelangt. 3M Prestige senkt ihn deutlich, ohne den Lichtdurchlass stark zu reduzieren — das ist der Unterschied zur billigen Spiegelfolie.

Isolierglas zuerst prüfen

Bei beschichtetem Wärmeschutz-Isolierglas kann eine falsch gewählte Folie Thermalbruch auslösen. Wir prüfen jede Scheibe vorab und legen das Material entsprechend aus.

Innen oder außen

Innenfolien sind geschützt und langlebig (15+ Jahre), Außenfolien wirken bei bestimmten Glasaufbauten stärker. Welche Montage passt, entscheidet die Verglasung.

Amortisation statt Anschaffung

Gegenüber einer nachgerüsteten Klimaanlage amortisiert sich die Folie meist in wenigen Jahren — bei einem Bruchteil der Investition und ohne Technik im Bestand.

Wie g-Wert, Lichttransmission und Montageort zusammenspielen, erklärt der Ratgeber Sonnenschutz-Fensterfolien: Wirkung, Typen und Auswahl. Wie sich zwei Premium-Systeme im Detail unterscheiden, lesen Sie im Ratgeber 3M Prestige vs. Avery. Geht es zusätzlich um reinen Werterhalt von Inventar, ergänzt die UV-Schutzfolie; soll die Folie zugleich Einblicke verhindern, kombinieren wir mit Sichtschutzfolie.

Wärmelast-Rechner

Was bringt die Folie an Ihrer Fassade?

Vier Angaben genügen für eine erste Größenordnung. Gerechnet wird über den g-Wert Ihrer Verglasung und die Einstrahlung auf die jeweilige Himmelsrichtung — nicht über Pauschalen.

Ist eine Kühlung vorhanden?

Ergebnis · Spanne, keine Zusage

Weniger Wärmeeintrag je Kühlperiode
kWh
Weniger Strom für die Kühlung
kWh / Jahr
Energiekosten pro Jahr
CO₂ pro Jahr
kg
Reduzierte Kühllastspitze
kW

Bei bereits gekühlten Gebäuden ist die Stromersparnis real, trägt die Investition über die Energiekosten allein aber erst über einen längeren Zeitraum. Der zweite Effekt wiegt meist schwerer: Die reduzierte Kühllastspitze entlastet eine an der Grenze laufende Anlage und verschiebt deren Ersatzinvestition nach hinten.

Richtwerte. Gerechnet mit Einstrahlungsdaten für den Rhein-Main-Raum und marktüblichen g-Wert-Bandbreiten. Die verbindliche Auslegung entsteht im Vor-Ort-Termin mit dem tatsächlichen Glasaufbau.

Objektgenaue Analyse anfordern
Förderung & Alternativen

Was die geförderte Alternative wirklich kostet.

Die BEG-Einzelmaßnahme „Sommerlicher Wärmeschutz“ fördert ausschließlich außenliegende Sonnenschutzvorrichtungen nach DIN 4108-2 — Rollläden, Raffstores und Markisen. Sonnenschutzfolien fallen nicht darunter. Der Vergleich lohnt sich trotzdem, denn der Zuschuss verschiebt das Verhältnis weniger, als er vermuten lässt.

Außenliegender Sonnenschutz

15 % BEG-Zuschuss, mit iSFP unter Bedingungen mehr. Voraussetzung: Energieeffizienz-Experte, Antrag vor Auftragsvergabe, Nachweis der optimierten Tageslichtversorgung. Bauzeit mit Gerüst und Fassadeneingriff, im Denkmal oft nicht genehmigungsfähig.

Sonnenschutzfolie

Kein Zuschuss, kein Antrag, kein Experte, keine Frist. Montage im laufenden Betrieb, Bauzeit in Tagen statt Wochen, reversibel und damit auch dort einsetzbar, wo ein Fassadeneingriff ausscheidet.

Die Rechnung dahinter

Ein Raffstore-Projekt kostet im Gewerbe ein Vielfaches der Folierung derselben Fläche. 15 % Zuschuss ändern an dieser Größenordnung wenig — netto bleibt die geförderte Lösung die deutlich teurere.

Wann Förderung dennoch greift

Saniert Ihr Objekt auf Effizienzgebäude-Standard statt über eine Einzelmaßnahme, gelten andere Regeln. Was dort anrechenbar ist, klären wir gemeinsam mit Ihrem Energieeffizienz-Experten — ohne Zusage ins Blaue.

Prozess

Vier Schritte, ein Ansprechpartner.

01

Anfrage & Ersteinschätzung

Sie schildern Ihr Vorhaben. Wir melden uns binnen 48 Stunden mit einer ersten fundierten Einschätzung inklusive grober Kostenspanne.

02

Vor-Ort-Analyse

Gemeinsamer Termin am Objekt. Wir prüfen Untergründe, empfehlen Material und zeigen Muster in der Realsituation.

03

Konzept & Festpreis

Sie erhalten ein konkretes Folienkonzept mit Materialempfehlung, Zeitplan und verbindlichem Festpreis, meist innerhalb von 10 Werktagen.

04

Montage im Betrieb

Unsere festen Teams arbeiten, wenn es zu Ihnen passt: nachts, am Wochenende, in Etappen. Ohne Baulärm, ohne Schmutz.

Fragen

Was am häufigsten gefragt wird.

Wird das Fenster dunkel?

Bei 3M Prestige nicht. Die Folie ist nahezu farbneutral und lässt bis zu 70 % Licht durch. Klassische Sonnenschutzfolien mit Verspiegelung setzen wir bewusst nicht ein.

Wie lange hält eine Sonnenschutzfolie?

Im Inneneinbau typisch 15+ Jahre, bei Außenanwendung 10–12 Jahre. 3M gibt bis zu 10 Jahre Herstellergarantie, unsere Verarbeitungsgewährleistung deckt zusätzlich ab.

Ist eine Sonnenschutzfolie BAFA-förderfähig?

Nein. Die BEG-Einzelmaßnahme „Sommerlicher Wärmeschutz“ fördert ausschließlich außenliegende Sonnenschutzvorrichtungen nach DIN 4108-2 Tabelle 7 — Fensterläden, Rollläden, Jalousien, Raffstores und Markisen. Folien sind dort nicht aufgeführt. An der Wirtschaftlichkeit ändert das wenig: Der geförderte Raffstore kostet auch nach Abzug des Zuschusses ein Mehrfaches der Folierung derselben Fläche, braucht einen Energieeffizienz-Experten, einen Antrag vor Auftragsvergabe und einen Fassadeneingriff. Ist Ihre Maßnahme Teil einer Sanierung auf Effizienzgebäude-Standard, prüfen wir gemeinsam mit Ihrem Energieeffizienz-Experten, was anrechenbar ist.

Rechnet sich das energetisch?

Das hängt davon ab, ob das Gebäude bereits gekühlt wird. Gibt es eine Klimaanlage, senkt die Folie deren Stromverbrauch — die Einsparung ist real, trägt sich über die Energiekosten allein aber erst über einen längeren Zeitraum. Der stärkere Fall ist das Gebäude ohne ausreichende Kühlung: Dort ersetzt die Folie eine Nachrüstung von Kältetechnik, die ein Vielfaches kostet und Außengeräte, Stromanschluss und Genehmigung nach sich zieht. Welcher der beiden Fälle bei Ihnen vorliegt, rechnen wir pro Objekt durch — mit den g-Werten Ihrer Verglasung, nicht mit Pauschalen.

Schadet die Folie der Verglasung?

Bei richtiger Materialwahl nicht. Wichtig ist die korrekte Auslegung bei Isoliergläsern mit Wärmeschutzbeschichtung, sonst kann Thermobruch auftreten. Wir prüfen jede Scheibe vorab.

Eignet sich Sonnenschutzfolie für große Glasfassaden im Gewerbe?

Ja, das ist der typische Anwendungsfall. Auf Pfosten-Riegel-Fassaden und durchgehenden Glasfronten ist die Folie oft die einzige nachträgliche Maßnahme, die ohne baulichen Eingriff wirkt — montiert im laufenden Betrieb.

Innen oder außen montieren?

Das hängt vom Glasaufbau ab. Innenmontage ist die Regel: geschützt, langlebig, einfach zu warten. Außenmontage wählen wir, wenn der Glasaufbau die Innenfolie limitiert oder ein maximaler Hitzeschutz gefordert ist.

Was kostet eine Sonnenschutzfolie pro Quadratmeter?

Der Preis hängt von Folientyp, Glasart, Zugänglichkeit und Fläche ab. Statt einer Pauschale erhalten Sie nach der Vor-Ort-Analyse einen verbindlichen Festpreis für Ihr Objekt — inklusive Materialempfehlung und Wirtschaftlichkeitsrechnung.
Nächster Schritt

Messen wir
Ihr Raumklima.

Wir kommen mit Thermometer und Musterfolie vorbei und simulieren direkt den Effekt. Kostenlos in Rhein-Main.

Vor-Ort-Termin vereinbaren Anrufen · 06031 670 95 20